Kein Meter den Rechten!

Jetzt am Samstag wollen die Rassisten von der AfD durch Stuttgart demonstrieren. Das sie dabei ihren Rassismus auf die Straße tragen, gegen Geflüchtete hetzen und eine Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreiben, sollte uns allen klar sein.

Kommt also schon diesen Samstag auf die Straßen Stuttgarts, denn eine Welt der AfD hat nichts mit „einer Welt in der niemand fliehen muss“ zu tun. Achtet auf weitere Informationen beim Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart und Region.

Ansonsten sehen wir uns eine Woche später natürlich nochmals auf der Straße:
Für eine Welt in der niemand fliehen muss!
Gegen Aufrüstung, Rassismus und Spaltung!

Seebrücken-Aufruf

Uns hat noch ein Aufruf zu einem Seebrücken-Block auf unserer Demonstration erreicht. Den könnt ihr jetzt hier lesen: 

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

 

Aktivist Hendrik Simon von der Solidarity at Sea mit einem Videoaufruf zur Demonstration

Hendrik Simon war selbst mehrfach bei Seenotrettungs-Einsätzen der Organisation „Iuventa“ im Mittelmeer dabei. Dort hat er mit vielen weiteren Freiwilligen Geflüchtete vor dem Ertrinken gerettet. Auch Hendrik ist von der Kriminalisierung ziviler Seenotrettung betroffen. Gegen ihn und weitere AktivistInnen laufen Ermittlungsverfahren der italienischen Justiz – nach italienischen Recht drohen ihnen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Gerade tourt er für Solidarity at Sea durch Deutschland und war dabei vor kurzem bei einem Zwischenstopp für eine Veranstaltung in Stuttgart. Wir freuen uns, dass auch Hendrik zu unserer Demonstration im Dezember aufruft.

 Informationen zu Solidarity at Sea
Fernsehbeitrag von Panorama über Hendrik Simon und Solidarity at Sea

Nächstes Bündnistreffen am 27. November

Die UnterstützerInnenliste wird immer länger, die Mobilisierung nimmt immer weiter an Fahrt auf und wir laden euch alle zum nächsten Bündnistreffen ein. Für die Demonstration am 15. Dezember gibt es noch einiges zu Organisieren, schaut deshalb vorbei:

Wann: 27. November 19 Uhr
Wo: Linkes Zentrum Lilo Herrmann (U-Bahn Erwin-Schöttle-Platz).

 

Antikapitalistischer Aufruf zu unserer Demonstration

Einige Gruppen aus Süddeutschland rufen zu einem antikapitalistischen Block auf unserer Demonstration auf und haben uns gebeten, ihren Aufruf hier zu teilen:

Kriege, Flucht, Vertreibung …made in Germany: Seit 2015 tausende Menschen nach Deutschland kamen, um nach Schutz zu suchen, ist Flucht und Migration eines der polarisierendsten Themen in der BRD. Unzählige solidarisierten sich mit Geflüchteten, leisteten humanitäre Hilfe oder arbeiteten politisch zu diesem Thema. Rechte Parteien wiederum nutzten „den Flüchtling“ als Sündenbock für die sozialen Probleme in Deutschland. In all diesen politischen Diskussionen wird jedoch kaum darauf eingegangen, warum Menschen überhaupt gezwungen sind, sich auf die Flucht zu begeben und dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

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In den Startlöchern – für eine Welt in der niemand fliehen muss! Gegen Aufrüstung, Rassismus und Spaltung!

Nun ist es wieder soweit, am 15. Dezember heißt es wieder auf die Straße zu gehen gegen Aufrüstung, Rassismus und Spaltung – für eine Welt in der Niemand fliehen muss!

Die Flyer und Plakate sind schon gedruckt, hier findet ihr den Aufruf und wenn auch ihr die Demonstration unterstützen wollt, schreibt uns doch einfach eine Email an: mail@flucht-demo.de

Demo-Aufruf 2018!

Nachdem im letzten Jahr einige tausend Menschen in Stuttgart für eine Welt, in der niemand fliehen muss auf die Straße gegangen sind, haben sich auch dieses Jahr wieder ein paar Gruppen zusammengesetzt und rufen erneut zum Protest auf! Denn die Zustände werden nicht besser und es liegt an uns, dies anzugehen.

Seit heute findet ihr hier nun also den neuen Aufruf für die Demonstration im Dezember 2018. Natürlich sind alle eingeladen die Proteste zu unterstützen, dann meldet euch einfach unter der Kontakt Email.

Wir freuen und auf eine ausdrucksstarke und laute Demonstration.

 

Über Tausend Menschen setzen Zeichen für eine Welt in der niemand fliehen muss!

Heute, am 09.12.2017, haben sich in Stuttgart um die 1.700 Menschen versammelt. Die Teilnehmenden demonstrierten gegen die deutsche Abschottungs- und Abschiebepolitik und machten auf die Verantwortung Deutschlands bei der Verursachung von Flucht aufmerksam. Ein breiter Zusammenschluss von über 60 Organisationen hatte zur Demonstration aufgerufen.

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Wir sind startklar!

Es ist kalt doch die Sonne scheint über Stuttgart, Transparente sind gemalt, Schilder gebastelt und die Technik aufgebaut. Heute wollen wir gemeinsam mit Menschen aus allen Teilen Baden-Württembergs in der Stuttgarter Innenstadt ein lautes Zeichen setzten gegen Asylrechtsverschärfungen, Rassismus und Fluchtverursacher wie z.B. Rüstungskonzerne die von Kriegen und Rüstungsexporten profitieren. Die Demonstration startet um 14.00 Uhr in der Lautenschlagerstraße mit der Auftaktkundgebung und einer Bündnisrede. Raus auf die Straße für eine Welt in der niemand fliehen muss – bis gleich!

Programm auf der Demonstration

Morgen ist es soweit – dann wollen wir in Stuttgart ein kraftvolles Zeichen setzten gegen die Abschiebungs- und Abschottungspolitik Deutschlands, Rassismus und für eine Welt in der niemand fliehen muss. Die Demonstration startet mit dem Auftakt in der Lautenschlagerstraße gegenüber vom Hauptbahnhof. Nach einer Zwischenkundgebung am Schlossplatz geht es weiter zur Abschlusskundgebung an der Paulinenbrücke, wo es auch einen afghanisch/arabischen Musicact geben wird. Folgende RednerInnen sprechen auf der Demonstration:

Seán McGinley – Flüchtlingsrat BW
Friedhold Ulonska – Sea Watch
Sadiq Zartilla– Geflüchteter aus Afghanistan
Eine Vertreterin vom Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart
Tobias Pflüger – Bundestagsabgeordneter DIE LINKE & IMI e.V.
Rex Osa – Flüchtlingsaktivist
Ines Fischer – Asylpfarrerin

Aktuelle Pressemitteilung vom 7. Dezember.
Die Nummer des Ermittlungsausschuss lautet: 0152 05372805

Fluchtursachen: Krieg, Armut & Umweltzerstörung

Der Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart hat eine aktualisierte Neuauflage der Broschüre zu Fluchtursachen veröffentlicht.

Aus der Einleitung: Die weltweite Kluft zwischen arm und reich, zwischen Villen und Elendsvierteln, zwischen Besitzenden und Besitzlosen war noch nie das Ergebnis von Zufällen oder höherer Vorsehung. So sind auch die zahlreichen Kriegsschauplätze und die Millionen von Elend und Armut betroffenen Menschen keine zufällige Erscheinung. Sie sind Ergebnisse globaler Macht- und Herrschaftsverhältnisse und des ungleichen Besitzes an Reichtum und Bodenschätzen. Sie sind das notwendige Resultat des Kapitalismus – einem System, das nicht an dem Wohl und den grundlegenden Bedürfnissen der Menschheit ausgerichtet ist, sondern an den Milliardengewinnen der Banken und Konzerne.

Wenn heute Aufnahmen von, durch Bomben zerstörten, Städten auf dem Fernsehbildschirm flackern, oder mal wieder der eingenähte Hilferuf einer Näherin aus Bangladesch in einem Primark-Kleidungsstück die Titelseiten bestimmt, dann ist das für viele nichts weiter als die tägliche Dosis an Negativschlagzeilen. Und doch hat sich in den letzten Jahren und Monaten etwas verändert: Die Konfrontation mit von Krieg, extremer Armut und Naturkatastrophen betroffenen Menschen findet verstärkt nicht mehr nur medial statt. Zunehmend sind wir in den Metropolen der westlichen Industriestaaten mit den betroffenen Menschen unmittelbar und direkt konfrontiert. Sie sind keine bloßen Zahlen, sondern steigen aus Zügen in den Bahnhöfen der Großstädte, besetzen aus Protest öffentliche Plätze und leben in Flüchtlingsunterkünften in direkter Nachbarschaft.