Für eine Welt in der niemand fliehen muss!

In zwei Tagen ist es soweit: Dann demonstrieren wir mit vielen anderen gegen die Festung Europa, gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung, gegen unfaire Handelsbeziehungen und Waffenexporte, gegen Rassismus und Rechtsruck – Für offene Grenzen, für ein Leben in Würde aller Menschen, für Selbstbestimmung, für eine solidarische Gesellschaft.

 

Sea-Watch 3 mit einem Videoaufruf

Die Hamburger Aktivistin Mattea von der Besatzung der Sea-Watch 3 mit einem Videoaufruf zu unserer Demonstration am 15. Dezember in Stuttgart. Die Sea-Watch-3 ist aktuell in ihrem 16 Einsatz vor der libyschen Küste im Mittelmeer unterwegs um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. Vielen Dank für euren Einsatz – wir sehen uns Mitte Dezember auf der Demonstration.

 

Tobias Pflüger mit Demo-Aufruf

Am vergangenen Wochenende fand der Jahreskongress der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingingen statt. In vielen Vorträgen ging es u.a. um die deutsche Kriegs- und Rüstungspolitik, die tagtäglich Fluchtursachen schafft. Ob durch Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten wie die Türkei, oder durch die 15 Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die IMI unterstützt die Demonstration, deshalb gibt es nun einen Videoaufruf von Teilnehmenden des Kongresses und dem Bundestagsabgeordneten Tobias Pflüger.

 

„Die Abschottung“ – Kurzfilm vom OTKM

AktivistInnen vom Offenen Treffen gegen Krieg und Militarisierung (OTKM) haben vor einiger Zeit das Theaterstück „Die Abschottung“ geskriptet, choreografiert und auf mehreren Kundgebungen aufgeführt. Niemand von den Leuten ist professionell im Theater-, Schauspiel-, oder Filmbereich tätig. Es haben sich schlicht ein Paar Leute zusammengetan, die von der Idee angetan waren und haben das Theaterstück eingespielt. Mit absoluten Low-Budget Mitteln wurde das Theaterstück nun filmisch aufbereitet.

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Aktivist Hendrik Simon von der Solidarity at Sea mit einem Videoaufruf zur Demonstration

Hendrik Simon war selbst mehrfach bei Seenotrettungs-Einsätzen der Organisation „Iuventa“ im Mittelmeer dabei. Dort hat er mit vielen weiteren Freiwilligen Geflüchtete vor dem Ertrinken gerettet. Auch Hendrik ist von der Kriminalisierung ziviler Seenotrettung betroffen. Gegen ihn und weitere AktivistInnen laufen Ermittlungsverfahren der italienischen Justiz – nach italienischen Recht drohen ihnen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Gerade tourt er für Solidarity at Sea durch Deutschland und war dabei vor kurzem bei einem Zwischenstopp für eine Veranstaltung in Stuttgart. Wir freuen uns, dass auch Hendrik zu unserer Demonstration im Dezember aufruft.

 Informationen zu Solidarity at Sea
Fernsehbeitrag von Panorama über Hendrik Simon und Solidarity at Sea