Antikapitalistischer Aufruf zur Demonstration am 7. Dezember

Am 7. Dezember werden wir mit einem breiten Bündnis von über 30 Organisationen für eine Welt in der niemand mehr fliehen muss demonstrieren. Auch antikapitalistische Gruppen werden sich an der Demonstration beteiligen und mobilisieren mit einem eigenen Aufruf:

Kapitalismus – System der Krisen!

Ein Blick über die Grenzen der Festung Europa hinweg offenbart einiges: Staaten zu finden, die nicht Schauplatz von Kriegen, Armut oder Umweltzerstörung sind, ist nahezu ausgeschlossen. Im Jemen, in Mali, Sovmalia oder in Syrien überall sterben tagtäglich unzählige Menschen.

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Zeit zum Vernetzen, Informieren, Diskutieren!

Das Thema Flucht lässt sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Wir wollen bei einer Veranstaltung im Vorfeld zu der Demonstration „Zeit zu handeln – Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ über die unterschiedlichen Aspekte ins Gespräch kommen. Ende Gelände Stuttgart thematisiert Umweltzerstörung als Fluchtursache, die Seebrücke Stuttgart informiert über Kriminalisierung von Flucht, eine geflüchtete Person aus Rojava erzählt von ihrer Flucht und das Offenes Treffen gegen Krieg – Stuttgart greift Krieg als Fluchtursache auf. Bei einem „Eckenlauf“ hören wir die vier kurzen Inputs der Gruppen. Anschließend wollen wir in Diskussion gehen, uns austauschen, vernetzen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Bringt Freundinnen und Freunde mit!
Lasst uns einen diskussionsreichen Abend verbringen.

22.11.19, 18.30 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann, Böblingerstraße 105 Stuttgart Süd

Komm zum offenen Vorbereitungstreffen!

Komm zum offenen Vorbereitungstreffen und bring dich ein. Die Mobilisierung für die Demonstration am 07.12 steht vor der Tür. Derzeit befinden sich 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht und Deutschland ist durch Waffenlieferungen, Kriege und Ausbeutung mitverantwortlich. Gemeinsam wollen wir ansprechende Aktionen entwickeln, planen und umsetzen die darauf aufmerksam machen. Egal ob Flashmob, Transpi-Aktion oder Die-In, Kreativität und Basteltalent sind gefragt. Auch die Demo selbst soll nicht langweilig werden und einen starken Ausdruck bekommen. Komm vorbei und gestalte die Kampagne mit!

Der Aufruf ist da! Am 7. Dezember: „Für eine Welt, in der niemand fliehen muss – Zeit zu Handeln“

Endlich, der Aufruf für die Demonstration am 7. Dezember „Für eine Welt, in der niemand fliehen muss – Zeit zu Handeln“ ist da. Zunächst nur auf deutsch, andere Sprachen werden aber in kürze folgen. Wenn Ihr den Aufruf noch unterstützen wollt könnt ihr das entweder mit dem Formular hier auf der Website machen, oder ihr schickt uns eine Mail an: mail[at]flucht-demo.de

Für eine Welt, in der niemand fliehen muss – Zeit zu Handeln

In Deutschland leben wir mit einem Gefühl von Frieden. Wir können ohne Furcht im Schlossgarten spazieren gehen oder entspannt mit Freund*innen am Feuersee feiern. Zur selben Zeit werden in 28 Ländern Kriege oder bewaffnete Konflikte geführt. Allein der Konflikt in Syrien hat 2017 mehr als 400 000 Tote gefordert. Opfer sind vor allem Zivilist*Innen – Menschen wie du und wir. Kriege und ihre Folgen treiben heute mehr als 70 Millionen Menschen in die Perspektivlosigkeit. Sie müssen ihr Zuhause verlassen. Die Ursachen für hunderttausende Tote und noch mehr Menschen auf der Flucht wir oft in den Planungsbüros deutscher Politik und Wirtschaft.
 

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Gegen die Türkische Invasion in Rojava!

Am Mittwoch den 09.10.19 ist die türkische Armee in Rojava (Nordsyrien) einmarschiert. Nachdem die USA ihre Truppen aus dem Gebiet zurückgezogen haben versucht Erdogan gemeinsam mit seinen islamistischen Verbündetet in das kurdische Gebiet vor zu drängen. Ziel ist die YPG zu vertreiben und eine Sicherheitszone an der türkisch-syrische Grenze zu errichten. Es werden gezielt Infrastruktur und Wohngebieten bombardiert um die Menschen zur Flucht zu zwingen. Es mussten bereits ca. 70.000 Menschen fliehen. Deutschland macht sich mitschuldig an dem Krieg gegen die KurdInnen. Im Bestand der türkischen Armee befinden sich ca. 370 Leopanrd 2 Panzer, Gewähre von Heckler und Koch und auch Unimogs von Daimler sind im Einsatz. Nun reden deutsche Politiker davon die Waffenlieferungen an die Türkei einzustellen. Doch für die Türkei ändert sich nicht viel. Die bestehende Verträge bleiben bestehen und die Beschränkung bezieht sich lediglich auf Güter die im Krieg zum Einsatz kommen könnten, was Definitionsspielraum offen lässt. Wieder einmal zeigt sich das für die BRD der Flüchtlingsdeal mit der Türkei und die Profite durch Waffenlieferungen wichtiger sind als Menschenleben.

Jetzt gilt es aktiv zu werden gegen die türkische Aggression in Solidarität mit allen fortschrittlichen Kräften in Nordsyrien. Beteiligt an den Demos und Aktionen. Es ist Zeit zu handeln!

Komm zur Seebrücke Kundgebung!

19.10 I 15Uhr I Markplatz Stuttgart
 
Aufruf der Seebrücke Stuttgart:
Seit Jahren streiten die EU-Staaten sich über die
Aufnahme und die Rettung von Geflüchteten. Am
19.09.2019 sind die Staaten abermals zusammengekommen
und haben in Malta eine neue „Lösung“ präsentiert.

Das nun öffentlich gewordene Abkommen erweckt jedoch
vielmehr den Eindruck, das Ziel einer noch effektiveren
Abschottung Europas zu verfolgen als tatsächlich eine Verbesserung der Rettung und Unterstützung der Menschen in Not. Die Staaten kündigen an, ein „würdiges Anlanden“ der auf See Geretteten zukünftig zu ermöglichen. An welchen Häfen das geschehen soll, bleibt offen. Vielmehr setzt das Abkommen auf die „freiwillige“ Unterstützung der stärker betroffenen Staaten.
Von einer dauerhaften, adäquaten und effektiven Lösung ist daher nicht zu sprechen. Die NGO-Schiffe bleiben zudem weiterhin beschlagnahmt; die EU-Zusammenarbeit mit der so genannten libyschen Küstenwache bleibt bestehen; eine EU-Rettungsmission ist nicht in Sicht und Menschen auf der Flucht werden weiterhin zurück in Internierungslager gebracht und dort gegen ihren Willen festgehalten. Kurzum: Obwohl uns dieses Aufnahmeprozedere als eine neue europäische Migrationspolitik verkauft wird, bietet es keinerlei Lösungen für das Hauptproblem: Es gibt immer noch keine sicheren Fluchtwege nach Europa und gleichzeitig werden durch die derzeitige europäische Außenpolitik Menschen weiterhin in die Flucht getrieben.

Am 19.10., um 15.00 Uhr am Marktplatz Stuttgart findet daher eine Kundgebung der Seebrücke Stuttgart zum Thema Malta- Einigung, Fluchtwege und Fluchtursachen statt. Wir möchten mit euch in Austausch treten, informieren und diskutieren. Kommt vorbei!

Save the Date: Für eine Welt in der Niemand fliehen muss – Zeit zu Handeln! Demonstration am 07. Dezember

Save the Date!

Am 07. Dezember wollen wir das dritte Jahr in Folge gemeinsam mit euch demonstrieren, „Für eine Welt in der Niemand fliehen muss – jetz erst Recht!“ Auf den letzen Demonstrationen haben wir es geschaft gemeinsam mit vielen Menschen das Thema Flucht und Fluchtursachen auf die Straßen Stuttgarts zu tragen.

Doch leider existieren die Gründe für Flucht weiterhin. Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung sind von Menschen gemacht und können auch von uns beendet werden. Die weltweiten Kriege und die Klimakrise zeigen:

Es ist Zeit zu Handlen!

Kommt vorbei…

… und werdet aktiv „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ 

Unser nächstes Treffen findet am 12. März um 19:00 im Linken Zentrum Lilo Herrmann statt.

Im Jahr 2019 wollen wir – also unterschiedliche Organisationen aus Stuttgart und Umgebung – aktiv werden, um Solidarität mit Geflüchteten in Stuttgart zu stärken. Wenn ihr auch Aktivitäten in Solidarität mit Geflüchteten plant oder interessiert seid, was in Stuttgart zu dem Thema stattfindet, wenn ihr euch vernetzten und einbringen wollt, dann kommt vorbei! 

2019 – Weiter aktiv sein!

Eine erfolgreiche Demonstration zum Jahresabschluss 2018 ist vorbei. Gemeinsam sind wir mit bis zu 900 Menschen durch die Stuttgarter Innenstadt gezogen und haben damit ein deutliches Zeichen „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ gesetzt!
 
Diesen Erfolg wollen wir im kommenden Jahr fortsetzen und weiter ausbauen: 
Wir können beispielsweise das gesamte Jahr 2019 nutzen, um das Motto „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ zu bespielen und zum Ende des Jahres in einer gemeinsamen Großdemonstration münden zu lassen. 
 
Wie das konkret aussehen kann, wie wir weiter zusammen arbeiten wollen und weiteres wollen wir bei unserem nächsten Bündnistreffen besprechen.
 
Kommt am 31. Januar um 19.00 Uhr ins Linke Zentrum Lilo Herrmann!
Bringt eure Ideen und Vorschläge mit, sodass wir unser vielfältiges Engagement zusammenbringen können. Lasst uns gemeinsam das Jahr 2019 nutzen, um für eine solidarische Gesellschaft aktiv zu werden! 

Bericht und Fotos vom OTKM Stuttgart zur Demonstration „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“

Demo-Bericht 15.12.18 – Zeichen für Solidarität, gegen Kriege, Rassismus und Spaltung gesetzt!

Der heutige Tag in Stuttgart stand ganz im Zeichen für eine solidarische Welt ohne Krieg, Rassismus und Aufrüstung. Gleich drei Veranstaltungen und Protestaktivitäten gab es am Samstag 15.12.18: Die zentrale Flucht-Demo, eine Kundgebung der IGM Stuttgart zu ähnlichem Anlass und einer Solidaritätsdemonstration zu den Angriffen auf die kurdischen Gebiete.

Die kraftvolle Demonstration „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ startete mittags mit zunächst 600 Personen vom Stuttgarter HBF aus und schlängelte sich, vorbei am Weihnachtsmarktgeschehen, durch die Stuttgarter Innenstadt. Nach und nach wuchs die Demo auf 900 Personen an. Damit hat der Protest an der vorherigen winterlichen Antikriegsmobilisierung in 2017 zu Fluchtursachen angeknüpft. Lausige null Grad und einige Schneeflocken haben Flüchtlingsinitiativen, Antikriegsgruppen und antifaschistische Initiativen nicht davon abgehalten gemeinsam zu protestieren. Mehrere Aktionen auf und während der Demo pushten die Stimmung immer wieder hoch.

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Stuttgarter Zeitung: Hunderte protestieren bei „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“

In der Stuttgarter Innenstadt demonstrieren Hunderte friedlich gegen die Festung Europas und den Rechtsruck bei der Demo „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“.

Hunderte Demonstranten sind am Samstag in Stuttgart auf die Straße gegangen. Bei der Demo „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ protestierten sie für ein offenes Europa ohne Grenzen. Den Teilnehmern der Demonstration, die vom Lautenschlager bis zum Marienplatz zogen, geht es um die Kriminalisierung von Seenotrettung, unfaire Handelsbeziehungen und Waffenexporte sowie um Rassismus und den Rechtsruck in der Gesellschaft. Bei der Demonstration nahmen laut Polizei etwa 700 Menschen teil. Es blieb friedlich.

Nach der Demo: Informations- und Soli-Veranstaltung im Linken Zentrum Lilo Herrmann

Im Anschluss an die Demonstration lädt das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung zu einer Informations- und Soli-Veranstaltung ins Linke Zentrum Lilo Herrmann ein.

Es wird zwei ca. 15 minütige Inputs geben zu den Themen „Krieg als Fluchtursache“ und der „NATO Sicherheitskonferenz“, die jedes Jahr in München stattfindet. Danach gibt es Raum für Diskussion und einen Austausch zu kommenden Protestmöglichkeiten gegen die deutsche Kriegs- und Krisenpolitik.

Mit Getränken und Essen wollen wir den Tag der Demonstration gemütlich ausklingen lassen. Die Einnahmen des Abends wollen wir spenden an die Kosten des Demobündnisses und alles was übrig ist geht an „Solidarity at Sea“

Grußwort der IG Metall Stuttgart

Am 15.12. findet neben unserer Demonstration um 11.00 Uhr auch eine Kundgebung unter dem Motto „Applaus für Respekt“ der IG Metall Stuttgart statt. Wir freuen uns, dass Jordana Vogiatzi von der IG Metall nach der Kundgebung für ein Grußwort zu unserer Demonstration kommt. Mit dem Grußwort können wir das solidarische Verhältnis beider Veranstaltungen zueinander zum Ausdruck bringen.